Donnerstag, 22. November 2012

Jusos unterstützen Groneberg „uneingeschränkt“


Die Jusos Landkreis Cloppenburg "gratulieren" der Bundestagsabgeordneten Gabriele Groneberg (SPD) zu ihrer erfolgreichen Nominierung als SPD-Bundestagskandidatin. Mit ihr habe das Oldenburger Münsterland eine "starke Vertreterin" sozialdemokratischer Ideen in Berlin.

"Die Cloppenburger SPD ist für die Bundestagswahl gut aufgestellt.“ erklärt der Vorstand der Jusos Landkreis Cloppenburg. "Gabi legt ihr Augenmerk auf die Belange

unserer Region und lässt sich nicht von irgendwelchen Nebentätigkeiten ablenken. Sie genießt unsere volle Zustimmung!"

Die Jusos "versprechen" der Bundestagskandidatin in ihrer Pressemitteilung "uneingeschränkte Unterstützung" und "volle Leidenschaft" für den kommenden Wahlkampf. Eine Menge „Aufräumarbeiten“ steht der Bundestagsabgeordneten nach Einschätzung der Jusos bevor. So müsse neben dem „Quatsch namens Betreuungsgeld“ auch die „Steuersenkung für Hoteliers“ zurückgenommen werden. Die Cloppenburger Jusos verlangen zudem „mehr Investitionen in Bildung“, insbesondere in den „Ausbau von Kita-Plätzen“ und „Ganztagsschulen“. Darüber hinaus brauche Deutschland und vor allem das Oldenburger Münsterland einen „flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn.“

Als Präsent zu ihrer erfolgreichen Kür überreichten die Jungsozialisten der Cloppenburgerin einen Adventskalender von KINDER-Schokolade und erinnerten sie scherzhaft daran, bei ihren politischen Entscheidungen "die Kinder nicht zu vergessen".

Dienstag, 20. November 2012

"Cloppenbook" - Online-Konzept für unsere Stadt

„Cloppenburg verschläft das Internet!“


Grafik: Bänsch - Münsterländische Tageszeitung (16.11.2012)

 


Weil die Unternehmensberatung "McKinsey&Company" das Internetangebot der Stadt Cloppenburg als "ungenügend" eingestuft hatte, haben sich die Jusos Stadt Cloppenburg „vorgenommen“, auf diesen „Missstand“ zu reagieren. Cloppenburg gilt laut bundesweiter Studie als sog. „Nachzügler“ im digitalen Zeitalter.

Trotz des „erschreckenden Ergebnisses“ fand keine „politische Diskussion“ darüber statt, wie sich die Stadt Cloppenburg fortan im Internet präsentieren soll, kritisieren die Jusos. „Man hat das Gefühl, Cloppenburg verschläft das Internet“ konstatiert Jan Oskar Höffmann, Vorsitzender der Jusos Stadt Cloppenburg. „Das Internet und seine Möglichkeiten sollten nicht als Gefahr, sondern als Chance wahrgenommen werden.“

Die Jugendorganisation der Cloppenburger SPD habe daher ein Online-Konzept namens „Cloppenbook“ zur Verbesserung des Internetangebots der Stadt Cloppenburg erarbeitet. Dieses Konzept biete nach Ansicht der Jungsozialisten „eine Menge interessanter und spannender Ideen“, die Cloppenburg zum „Pionier neuer Medien“ mausern lassen.

So schlagen die Jusos laut Konzept neben einer „stadteigenen Applikation“ für Smartphones und Tablets, auch die Möglichkeit vor, Ratssitzungen im Internet verfolgen zu können. „Der BV Cloppenburg und der Nordkreis Vechta besitzen eine eigene App, warum nicht auch die Stadt Cloppenburg?“ so Höffmann. Darüber hinaus werden ein „digitalisiertes Fundbüro“, eine „offizielle facebook-Seite“ und ein „Online-Meckerkasten“ gefordert. „Die Idee eines Meckerkastens im Internet ermöglicht den digitalen Draht zwischen Bürger und Verwaltung. Als Bürger könnte man der Verwaltung unkompliziert mitteilen, wo sich Schlaglöcher auftun oder Straßenlaternen defekt sind.“ erklärt der Vorsitzende der Cloppenburger Jusos.

Als „spannendste Idee“ des „Cloppenbooks“ bezeichnen die Jungsozialisten ihren Vorschlag des „freien W-Lans“ in der Fußgängerzone. Bürger und Touristen könnten sich nach „einmaliger Registrierung und Verifizierung“ ins offene W-Lan einloggen und „kostenfrei surfen“. Insbesondere für Cafés und „Touristen aus dem Ausland“, denen „keine Roaming-Gebühren entstehen“, sei dieser Vorschlag „interessant“. Das freie Internet sei in vielen Städten auf dem Vormarsch, so die Jusos. Sowohl die „CM Cloppenburg Marketing GmbH“ als auch die „WIRtschaftsgemeinschaft“ signalisierten „Unterstützung“ für die Vorschläge.

Bürgermeister Dr. Wiese und Pressesprecher Niemann zeigten „Interesse“ am „Cloppenbook“ und versprachen auf Anfrage der Jusos die „Umsetzbarkeit“ der Forderungen zu prüfen.
Erste Gespräche mit einem App-Anbieter fanden laut Frau Hansemann, der City- und Eventmanagerin, bereits statt. Bis Ende des Jahres solle nun eine Entscheidung getroffen werden. „Es ehrt uns, dass unser Konzept so viel Zustimmung bekommt. Das „Cloppenbook“ erscheint zwar auf den ersten Blick visionär und schwer umsetzbar, doch jede der vorgeschlagenen Ideen wird derzeit in anderen Städten schon umgesetzt und erfolgreich praktiziert. In unserem Konzept werden genügend Beispiele hierfür genannt.“

Unter www.Cloppenbook.de ist das Konzept der Jusos fortan für jeden Bürger einsehbar. „Hoffentlich können wir mit unseren Vorschlägen eine politische Debatte anschieben, die die Chancen und Vorteile des Internets für Cloppenburg erkennt.“ Das „Cloppenbook“ biete eine gute Diskussionsgrundlage hierfür, so die Jusos abschließend.

Cloppenburg bekommt einen Bücherschrank



Jusos freuen sich auf Bücherschrank

Die Jusos Stadt Cloppenburg "freuen sich" auf den geplanten Bücherschrank. Der Ausschuss für Familie, Soziales, Jugend, Sport, Kultur und Markt beschloss auf Antrag der SPD-Fraktion, einen öffentlichen Bücherschrank innenstadtnah einzurichten.

"Ein öffentlicher Bücherkasten bietet eine Menge Vorteile. Das ist eine super Entscheidung für Cloppenburger Leseratten!" kommentieren die Jungsozialisten das Abstimmungsergebnis vom Donnerstagabend.

Die SPD-Fraktion und die Jusos hatten die Idee eines "zentralen Bücherkastens" zuvor gemeinsam entwickelt und ausgearbeitet. Das Ergebnis belege auch die "tolle Zusammenarbeit" zwischen Jusos und Fraktion". "Es freut uns, dass unser Vorschlag eine Mehrheit gefunden hat." erklärt die Jugendorganisation der Cloppenburger SPD.



Ein Bücherschrank sei nach Meinung der Jusos "sowohl sozial- als auch kulturpolitisch sinnvoll". So könnten Bürger untereinander Bücher tauschen, die sie entweder nicht mehr brauchen oder auf diesem Wege anderen empfehlen möchten. Insbesondere "einkommensschwache Familien", die es sich nicht immer leisten könnten, ständig neue Bücher zu kaufen, "profitieren von dieser kostenfreien Möglichkeit". Auch in anderen Städten werden öffentliche Bücherkästen "oft und gerne genutzt", so die Jusos abschließend.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Cloppenburg muss online gehen!

Schlechte Noten für virtuelle Rathäuser

Unternehmensberater testen Online-Angebot

http://mt-news.de/index/om_region.php?aid=3798

Jetzt ist es "offiziell": Cloppenburg hinkt im Zeitalter des Internets hinterher.

"Das Beratungsunternehmen „McKinsey&Company“ hat die Internetangebote von bundesweit 200 Städten und Gemeinden untersucht. Darunter sind auch vier Kommunen aus dem Landkreis Cloppenburg." Das Ergebnis dieser Untersuchung ist eindeutig. Das Online-Angebot der untersuchten Städte ist unzureichend.
Wer sich selbst einmal die Website der Stadt Cloppenburg anschaut, entdeckt keineswegs ein innovatives Online-Angebot. Es wird schnell klar, dass diese Präsenz nicht zeitgemäß erscheint. Insbesondere der Kontakt zu Bürgern wird vernachlässigt. Ein offizielle Präsenz auf facebook, Google+ oder Twitter ist nicht zu finden, obwohl über solche Kanäle unmittelbar Informationen und Nachrichten Bürgern kommuniziert werden können. So könnte die Stadt ruckzuck Infos über Bauarbeiten, kurzfristige Verkehrsprobleme oder Aktionen der Geschäftsleute kommunizieren. Warum auf diese nützlichen, einfachen und kostenfreien Kommunikationswege verzichtet wird, bleibt fraglich.

Eine spannende Möglichkeit, nämlich Ratssitzungen (nachträglich) online zu schauen, ist ebenfalls nicht gegeben! Andere Städte sind hier schon weiter, Beispiel Oldenburg. Viele Bürgerinnen und Bürger hätten grundsätzlich Interesse an Ratssitzungen teilzunehmen, werden jedoch aus vielfachen Gründen (gesundheitlicher, beruflicher oder generell zeitlicher Natur) daran gehindert.
Wenn Ratssitzungen jedoch aufgenommen, bearbeitet und nachträglich online zur Verfügung gestellt werden, können sich Bürger jederzeit an jedem Ort über aktuellen politische Debatten informieren. Ein nachträgliches Hochladen ermöglicht auch rechtliche Einwände der gefilmten Protagonisten zu berücksichtigen.

Wir Jusos Stadt Cloppenburg werden daher in absehbarer Zeit, nach intensiverer Recherche, ein solches Online-Angebot öffentlich einfordern. Cloppenburg muss zeitgemäß vertreten werden und endlich seine scheinbaren "Verbindungsprobleme" beheben!


Das "Offline-Rathaus":


Update: Nun berichtet auch die NWZ über das unzureichende Online-Angebot der Stadt Cloppenburg  http://www.nwzonline.de/cloppenburg/wirtschaft/schlechtes-zeugnis-fuer-onlineangebot_a_1,0,1273703674.html

Kritik Krems und Lob für Stadtjugendpflege



Ein „aufschlussreiches“ Informationsgespräch über „die Jugen
darbeit in Cloppenburg“ führten die Jusos Stadt Cloppenburg vergangene Woche mit dem Stadtjugendpfleger Thorsten Meyer. „Wenig Informationen“ erhielten die Jungsozialisten hingegen vom stv. Bürgermeister Krems über das Zustandekommen der 500 Überstunden der Stadtjugendpflege, so die Jusos.
Anlass des Gesprächs war eine von den Jusos initiierte Umfrage unter 50 Jugendlichen, die ergab, dasss mehr „Mitbestimmung“ und „Teilhabe“ zentrale Forderungen der Cloppenburger Jugendlichen seien.


Dementsprechend sei es „interessant“ zu hören, wie viele vermeintlich kleine Partizipationsprojekte seitens der Stadtjugendpflege in Zusammenarbeit mit Schulen in der Vergangenheit vorangetrieben wurden. Es sei „imponierend“, wie viel „Herzblut“ Thorsten Meyer in die Jugendarbeit investiere, so die Jusos. „Thorsten Meyer und die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer der Jugendpflege leisten eine tolle Arbeit. Ein wenig mehr öffentliche Anerkennung wäre schon wünschenswert,“ erklärte Jan Oskar Höffmann, Vorsitzender der Jusos Stadt Cloppenburg.


Die Forderung der Jusos, das Jugendparlament „wiederzubeleben“, lehnte Thorsten Meyer jedoch ab. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass die „Lust am Jugendparlament“ unter Jugendlichen „schnell“ verflog, so Thorsten Meyer. Dennoch sei nach Ansicht der Jungsozialisten abzuwarten, wie das neu gegründete Jugendparlament in Lastrup bei den Jugendlichen ankomme. Vielleicht zeige sich, dass Politik und Jugend sich weiter entwickelt haben, so die Jugendorganisation der SPD.


„Enttäuscht“ zeigten sich die Jusos vom Verhalten des stv. Bürgermeisters Krems. Es sei den Jungsozialisten nicht gelungen zu erfahren, wie die Stadtjugendpflege 500 Überstunden ansammeln konnte. „Für solche Informationen haben wir extra dieses Treffen beantragt. Trotz drei- oder vierfacher Nachfrage konnte oder wollte Herr Krems uns nicht mitteilen, wie die Mehrstunden konkret zu stande kamen,“ konstatierte Höffmann. „Herr Krems verwies uns lediglich auf öffentlich zugängliche „Protokolle“ und vergangene Berichterstattungen.“ Dieses Verhalten entspreche jedoch nicht einer „transparenten Informationspolitik“.


„Auch auf die Frage hin, ob in der Vergangenheit Projekte oder Ideen der Jugendpflege aufgrund mangelnder Personaldecke verworfen werden mussten, erhielten wir keine konkrete Antwort. Wir konnten daher nicht klären, ob das gegenwärtige Personl der Jugendpflege für die bevorstehenden Aufgaben ausreiche,“ erklärt der Vorsitzende der Jusos enttäuscht. „Schade, dass Thorsten Meyer zum gesamten Thema „Überstunden“ nichts sagen durfte.“ Anscheinend seien die 500 Überstunden weiterhin ein „rotes Tuch“ für die Verwaltung.


Trotz der „Verschlossenheit“ des stv. Bürgermeisters seien die Jusos „dankbar“, dass sich Verwaltung und Stadtjugendpfleger Zeit für die Fragen der Jungsozialisten genommen haben. Dies sei nach Ansicht der Jusos „keine Selbstverständlichkeit“.



In der Presse sah das dann wie folgt aus:



Montag, 1. Oktober 2012

Peer Steinbrück ist Kanzler(kandidat)!


 Ich wurde als 1. Vorsitzender der Jusos Stadt Cloppenburg gefragt, wie ich zur Kür Steinbrücks stehe. Meine Meinung lautete kurz und knapp:

"Find' ich mega geil. Für Steinbrück spricht: sein hanseatischer Pragmatismus, sein Fachwissen in der Finanzpolitik und die Wirkung auf neue Wählerschichten.
Auf die Cloppenburger Jusos kann er zählen!"

Gut oder Geil? Egal! Peer Steinbrück ist die richtige Wahl!

"Öffentlicher Bücherschrank" in Cloppenburg!



Im folgenden Eintrag möchte ich von einer interessanten und gleichsam einfachen Idee der Jusos Stadt Cloppenburg erzählen, von der sowohl lesebegeisterte Bürger als auch finanzschwache Familien profitieren. Die Rede ist von einem „Öffentlichen Bücherschrank“. Vielleicht ist dem einen oder anderen so etwas schon aus anderen Städten bekannt. (Berlin etc.)

Beispiel eines öffentlichen Bücherschranks


Ein öffentlicher Bücherschrank, bestehend aus zwei oder drei Kästen mit Glastüren, dient den Bürgerinnen und Bürgern, kostenfrei Bücher einzustellen und diese unkompliziert untereinander zu tauschen. Wenn leseinteressierte Cloppenburg das Verlangen haben, ihr soeben „verschlungenes“  Buch mit anderen zu teilen, können sie es einfach in die aufgestellten Bücherkästen einstellen. Gleichzeitig profitieren von einer solchen Einrichtung auch finanzschwache Familien, denen das nötige Kleingeld fehlt, regelmäßig neue Bücher zu erwerben.  Es wäre somit eine kulturpolitische als auch sozialpolitische kluge Entscheidung.
 
Um mögliche Einwände vorweg zu entkräften, möchte ich noch kurz auf zwei, drei scheinbare Gegenargumente eingehen. Das obligatorische Kostenargument greift in diesem Fall nicht. Es würden lediglich einmalig geringe Anschaffungskosten anfallen, die sich jedoch in Grenzen halten. Holzkästen mit Glastüren sind leicht gemacht.;)  Die Gefahr des Vandalismus‘ wäre ebenfalls durch einen sicheren Standort leicht gebannt. So könnte ein öffentlicher Bücherschrank beispielsweise direkt am Rathaus oder in der Stadtmitte angebracht werden und wäre vor Angriffen relativ sicher. Darüber hinaus sollte man sich grundsätzlich nicht von möglichen Randalierern in seiner Entscheidung beeinflussen lassen. 

Wir Jusos sind von den Vorteilen eines „Öffentlichen Bücherschranks“ vollends überzeugt. Eine kultur- und sozialpolitisch sinnvolle Idee.