Samstag, 14. November 2015

Jusos besuchen Familienentlastenden in Altenoythe



„Die Caritas ist im täglichen Leben vieler Familien eine nicht wegzudenkende Stütze“, resümierte der stv. Jusos-Vorsitzende Jan Oskar Höffmann den Besuch. Unter dem Motto „Tour durchs Ehrenamt - Wo drückt der Schuh?“ besuchten die Jusos Kreis Cloppenburg den Familienentlastenden Dienst (FED) der Caritas in Altenoythe. Dort stellte Tanja Zielinski als Koordinationsleiterin den Jungsozialisten die abwechslungsreiche Arbeit des Dienstes vor.

Neben der häuslichen Betreuung gehören auch das Organisieren von Tagesausflügen oder Urlaubsreisen für Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen zum vielseitigen Angebot des FED. So seien Reisen nach Schloss Dankern oder Besuche des Weserstadions besonders beliebte Ausflugstouren. Für viele Familien seien solche Betreuungsangebote eine „enorme Entlastung“. Doch können derartige Angebote, die eigentlich nicht refinanzierbar seien, nur unter großer Mithilfe zahlreicher ehrenamtlicher Kräfte ermöglicht werden. „Wir brauchen daher dringend mehr freiwillige Helfer“, betont die Leiterin Zielinski, „Jeder, der über 18 Jahre alt ist und sich sozial engagieren will, ist bei uns herzlich willkommen“.
v.r.: Tanja Zielinski und die Jungsozialisten

Dass der Familienentlastenden Dienst auf Unterstützung angewiesen ist, zeigt indes der stetig steigende Bedarf. Im Jahr 2007 nahmen ca. 80 Familien die zahlreichen Betreuungsangebote in Anspruch. Allein in diesem Jahr nutzten nach Angaben Zielinskis schon fast 300 Familien die Möglichkeiten des Dienstes. Um noch mehr junge Menschen für das soziale Engagement zu begeistern, solle in Zukunft auch vermehrt in den sozialen Medien geworben werden. „Wir hoffen, dass wir mit unserem Besuch auf die Wichtigkeit dieser Einrichtung aufmerksam machen können. Die Arbeit mit den Familien ist unerlässlich“, erklärt der Jusos-Vertreter Höffmann abschließend.

Mach mit!


Freitag, 13. November 2015

Jusos und VKJ loben Planungen für Skaterpark




Trotz der "radikalen Einsparungen" loben die Jusos Stadt Cloppenburg und der Verein für Kinder und Jugendliche in Cloppenburg die Pläne des FMKJ-Ausschusses zum Mehrgenerationenpark. Insbesondere die Entscheidung, den Dipl. Ing. Ralf Maier für die Planung des neuen Skaterparks zu beauftragen, sei "klug und zielführend" gewesen. 

Herr Maier sei für seine Expertise im Bereich Skaterparks "deutschlandweit bekannt", erklären der Verein und die Jungsozialisten in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Der Jusos-Vorsitzende Jan Oskar Höffmann begrüßte daher den Beschluss: „Dass ein solcher Profi für die Skaterpark-Planungen gewonnen werden konnte, ist eine super Sache. Herr Maier ist eine absolute Koryphäe auf seinem Gebiet". Der Ausschuss habe somit für „optimale Voraussetzungen“ geschaffen, einen „attraktiven und kostengünstigen Skaterpark“ für die Jugendlichen zu ermöglichen. Auch für die Stadtverwaltung haben die Jungsozialisten lobende Worte: „Sich offen zu zeigen für die Expertise von außen, zeugt von Größe. Hier ziehen alle an einem Strang. Die Skater können sich auf eine tolle Anlage freuen“.
Die Vorsitzende des Vereins für Kinder und Jugendliche Sandra Heiden teilt ebenfalls die positive Einschätzung der Jusos, sorgt sich aber zugleich um die Entwicklung der Parcouranlage. „Der Parcour darf nicht den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Wir würden es daher besser finden, wenn Herr Maier den gesamten Bauabschnitt „Hartspielfläche“ planen könnte. Seine Fachkompetenz ist unbestritten“. Aktuell wird dieser Bauabschnitt, bestehend aus Skaterpark und Parcouranlage, vom Oldenburger Diplom-Ingenieur Jens Gerdes geplant. Der Verein engagiert sich seit einigen Jahren für die Skater in Cloppenburg und stellte auch den Kontakt der Stadtverwaltung zu Ralf Meier her. 

Indes seien die für die Planung der „Hartspielfläche“ veranschlagten 600.000 Euro zwar "ausreichend", aber dennoch „knapp bemessen“. „Wir sollten das wenige Geld gut einsetzen. Es wäre daher ratsam, Parcour- und Skateranlage aus einem Guss zu haben“, unterstützt der Jusos-Vorsitzende Höffmann die Forderung des Vereins nach einem Personalwechsel. Sandra Heiden und ihre Mitstreiter wollen sich jedoch nicht entmutigen lassen und planen, im kommenden Jahr eine Spendenaktion zu starten. "Wir werden Sponsoren ansprechen und für die Wichtigkeit des Projekts werben. Jeder Euro, den wir sammeln werden, kommt ohne Abzug den Planungen der Skater- und Parcouranlage zugute." In den nächsten Wochen sollen hierfür vermehrt Unternehmen und Verbände aus der Region angesprochen und gewonnen werden. „Wir sind jetzt auf der Zielgeraden und geben nochmal richtig Gas für unsere Jugendlichen“, verspricht Heiden abschließend.

Jugendorganisationen freuen sich aufs Parlament




„Das sind endlich mal positive Nachrichten“, beschreibt die Vertreterin der Jungen Union Hannah Siefer die Verständigung des Jugendauschusses des Stadtrats auf ein Jugendparlament. Danach sollen die Jugendlichen im September nächsten Jahres, zeitgleich zur Kommunalwahl, ein eigene Interessenvertretung wählen dürfen.
Junge Union und Jusos Cloppenburg werben seit knapp zwei Jahren um die Einführung eines solchen Parlaments und hatten hierfür extra einen Antrag an den Stadtrat gestellt. „Wir haben uns stets bemüht, die Vorteile eines Jugendstadtrats hervorzuheben. Unsere jahrelange Arbeit zeigt endlich Früchte. Das macht uns ein klein wenig stolz“, erklärt der stv. Jusos-Vorsitzende Hannes Grein und betont nochmals die Vorteile des Projekts, „Wenn die Jugendlichen das Gefühl bekommen, die Politik mitbestimmen zu dürfen, verlieren sie auch nicht ihr Interesse. So kann der zunehmenden Politikerverdrossenheit der Boden entzogen werden“. 

Zwar sei es bisweilen auch für die Parteijugend „anstrengend“ und „ernüchternd“ gewesen, „so lange“ auf ein Jugendparlament zu warten. Dennoch wolle man nun dabei mithelfen, die Jugendlichen und Kindern zu ermutigen, sich für das Parlament zu nominieren. „Wir werden unseren Kommunwahlkampf eng damit verknüpfen, auch für die Wahl des Jugendstadtrats zu werben. Das Parlament soll eine Erfolgsgeschichte werden“, so Grein abschließend.

Mittwoch, 11. November 2015

Jusos sind zufrieden mit Änderungen an Webcam


Die Jusos Stadt Cloppenburg zeigen sich über die Veränderungen an der Webcam in der Fußgängerzone zufrieden und fühlen sich in ihrer Kritik durch das Verfahren der Landesdatenschutzbeauftragte bestätigt. Datenschutz müsse auch in Cloppenburg gewahrt werden.
„Es freut uns, dass die Videoüberwachung der CM Marketing GmbH in der Fußgängerzone auf unsere Initiative hin endlich entsprechend den geltenden Datenschutzregelungen angepasst wurde.“, betont der Jusos-Vorsitzende Jan Oskar Höffmann. „Jetzt können interessante Aufnahmen aus der Innenstadt verfolgt werden, ohne dabei die Persönlichkeitsrechte der Passanten zu verletzen. Dass die Veränderungen notwendig waren, zeigen ja die hohen Klickzahlen“

Zuvor waren Gesichter als auch Kfz-Kennzeichnen auf den Live-Aufnahmen im Internet klar erkennbar gewesen. Dies stellte wegen der fehlenden Zustimmung der Gefilmten einen Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz dar, woraufhin die Landesdatenschutzbeauftrage ein aufsichtsbehördliches Kontrollverfahren erließ.

Die SPD-Parteijugend sei jedoch besorgt über das „fehlende Bewusstsein für Datenschutz“ seitens der CM Marketing GmbH. „Dem Betreiber musste bewusst gewesen sein, dass die bisherige Webcam-Nutzung illegal war. Trotzdem wird unser Hinweis auf Einhaltung des Datenschutzes als „lästig“ empfunden. Nicht jeder Passant möchte aber ungefragt gefilmt und ins Internet hochgeladen werden“, kritisiert Höffmann.
Den Vorwurf des Geschäftsfühers der CM Marketing GmbH, die Jusos hätte zunächst mit ihm Kontakt aufnehmen sollen, weisen die Jungsozialisten entschieden zurück. Schon seit zwei Jahren habe die Parteijugend die Sadtverwaltung ohne Erfolg auf die Rechtswidrigkeit der bisherigen Videoüberwachung hingewiesen. Da die Stadt Cloppenburg auf der Webseite der CM Marketing als Gesellschafterin der GmbH angegeben wird, sei der städtische Datenschutzbeauftrage auch der „richtige Ansprechpartner“ gewesen. „Im Zuge unserer Recherchen sind uns jedoch einige Unstimmigkeiten aufgefallen“, so Höffmann
Denn sowohl die CM Marketing GmbH als auch die Stadtverwaltung gingen davon aus, dass die Stadt Cloppenburg Gesellschafterin sei. Die sei jedoch entgegen der Vermutungen der Verantwortlichen nicht der Fall, so die Jusos.

„Wir haben uns aufgrund der Ungereimtheiten einen Auszug aus dem Handelsregister besorgt und mussten feststellen, dass die Stadt wider Erwarten nicht Gesellschafterin ist. Uns trifft daher keine Schuld, dass die CM Marketing auf ihrer Webseite falsche Tatsachen behauptet“, konstatiert der Höffmann abschließend.